Luxus-Ayurveda in Südindien - Teil 2

Gepostet am 05.04.15 von Danila Eiselt - Zweiter Reisebericht von Danila Eiselt aus Indien über Ihre Ayurveda-Kur im Taj Madikeri und Taj Bekal in Südindien.

 

wir verlassen das Taj Madikeri mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Weinend, weil wir schon Abschied nehmen müssen und lachend aus Dankbarkeit, was wir hier erleben durften, Die Gegend hier in Coorg ist fantastisch, fruchtbarer Boden, Regenwald, Gewürze, Pflanzen und Tiere und total angenehmes Klima. Ich hätte nie gedacht, dass es hier in Karnataka so schön ist. Das Taj ist vollkommen ökologisch hier eingebettet, hat nicht wahnsinnig viele Zimmer und es wurden keine Bäume gefällt beim Errichten, es hat einen eigenen Gemüseanbau, eigenes Erdbeerfeld, eigenen Kräutergarten.

 

Es haben sich alle sehr rührend um uns gekümmert, Dr. Reji hat mich und uns rundum betreut, meine Ayurveda-Kur "überwacht" und es möglich gemacht, dass wir auch etwas erkunden konnten. So haben wir den Nishani-Hike gemacht auf einen Berg mit Rundumsicht und durch einen Wald, dessen Boden die Sonne nie sieht, haben das Conservatory besucht mit vielen Infos rundum die Kodawas, was die lokalen Ansässigen hier sind, die lokalen Gewürze erklärt bekommen und haben einen Kochkurs zur lokalen Küche gemacht (wo mich der Arzt auch überwacht hat und mich ausnahmsweise kosten lassen hat - dann aber mein Dinner drastisch reduziert hat ;) - das auf dem Bild ist übrigens der Ayurveda-Arzt). 

 

Die Ghee-Medizin hab ich 3 Tage bekommen und reduzierte Kost und danach gab es wieder traumhafte 3-Stunden-Treatments mit Abhyanga, Kräuterstempelmassage etc. Auch das Yoga mit Vinay hat mich jeden morgen oder abend für 2-3 Stunden beschäftigt und mich in die Kunst von Meditieren, relaxen und stretchen eingeführt.

 

Eine Woche ist vorbei und die Fahrt geht weiter zum Vivanta by Taj, Bekal, das Resort am Strand und bei wohl ca. 30-35 Grad. Wir sind gespannt, was uns dort erwartet.

 

Gruss in die Schweiz, wir hoffen, ihr hattet schöne Ostern und der Schnee hat euch nicht ganz im Griff.

 

Bis bald

Danila und Christian