Unsere Highlights in Laos und Kambodscha

Insight Reportage 2019

Trekking zu den Kuang Si Wasserfällen in Luang Prabang

Die Sonne zeigt sich am Horizont, als wir von unserem Reiseleiter und Fahrer im Hotel von Luang Prabang abgeholt werden. Nach einem Rundgang durch das Dorf Ban Long Lao wandern wir durch Reisfelder und Wälder bis zur ThamNam-Ook-Höhle oberhalb eines Wasserfalls. Hier befindet sich eine heilige Quelle inmitten von Blumen und Schmetterlingen. Die Wanderung ist angenehm, der Weg gut, nach drei Stunden fühlen wir uns wach und voller Energie. Unser Reiseleiter erzählt uns, dass es hier nach starken Regenfällen matschig werden kann. Wir haben Glück, der Weg ist trocken! Das Mittagessen wird uns in einer lauschigen Laube am Wasserfall serviert. Am Wochenende treffen sich hier Einheimische, um mit Familie und Freunden zu picknicken. Atemberaubend ist das türkisfarbene Wasserbecken der Kuang Si-Wasserfälle. Sie zählen zu den schönsten der Welt. Wir geniessen die Erfrischung im klaren Wasser. Was für ein Tag!

Die Ameisenfrau in Kambodscha

Das Farmhouse Smiling Gecko des Schweizer Fotografen Hannes Schmid ist ein Must, wenn Sie nach Kambodscha reisen. Ich hatte bei meinem letzten Besuch eine ungewöhnliche Begegnung: Auf einem Spaziergang traf ich eine ältere Frau. Sie trug einen Plastikeimer und eine lange Stange bei sich. Mit dem Stock «erntete» sie ganze Nester von Baumameisen. Pro Kilo bekommt sie ein paar wenige Dollars. Ameisen gelten als lokale Delikatesse. Sie werden mit Rindfleisch, Basilikum und Gewürzen wie Ingwer, Zitronengras, Knoblauch und Chili gebraten. Durch die Kombination der Säure der Ameisen, der Gewürze und der Süsse des Rindfleisches entsteht ein besonderer Geschmack. Keine Angst – ungefragt bekommt man solche Gerichte nicht serviert. Ich persönlich blieb bei den feinen Khmer-Currys wie Fisch-Amok oder den Krabben mit Kampot-Pfeffer. Die beste Küche in Kambodscha? Natürlich das Restaurant im Farmhouse Smiling Gecko mit der Chefköchin Mariya.

To the Beach in Laos?

Laos verfügt als Binnenland nicht über Meeresstrände. Ans Wasser kann man trotzdem: Die Mekongfälle im Süden Laos’ haben eine Breite von über 10 km und schiessen 21 m in die Tiefe. Das sieht spektakulär aus, verhindert aber eine durchgehende Schifffahrt von Vietnam nach China. Ein guter Tipp für Wasserfans ist Si Phan Don. Das heisst übersetzt «4000 Inseln». Eine der vielen kleinen Inseln im Mekong ist Don Khone. Hier tummeln sich seltene Flussdelfine und Tausende von Rucksacktouristen. Es gibt sogar einen Sandstrand! Wegen der starken Strömung ist das Baden nicht empfohlen, aber es gibt gemütliche Bars und Restaurants, um den Sonnenuntergang zu geniessen. Wenn Sie es ruhiger mögen, empfehlen wir Ihnen einen Aufenthalt auf der Insel Don Daeng oder eine dreitägige Flusskreuzfahrt an Bord der «Vat Phou».

Preah Vihear, spektakulärer Bergtempel in Kambodscha

Der Khmer-Tempel Preah Vihear liegt im Norden Kambodschas in einer einzigartigen Landschaft an der Grenze zu Thailand. Das Gotteshaus liegt spektakulär auf einem 525 m hohen Felsenkamm in den DangrekBergen. Das Heiligtum ist der hinduistischen Gottheit Shiva geweiht. Nach jahrelangem Disput mit Thailand wurde 2013 das Gebiet rund um den Tempel vom Internationalen Gerichtshof Kambodscha zugesprochen. Gute Strassen führen aus Stung Treng und Siem Reap nach Sra Em, dem nächstgelegenen Dorf. Von hier geht es auf der Rückbank eines Pick-ups über eine holprige Strasse hinauf zur Tempelanlage. Über fünf Treppen gelangt man von den Palästen hoch zum Bergtempel. Der Felsenhügel bietet einen atemberaubenden Ausblick auf die Ebene.

Der Khmer-Tempel Preah Vihear liegt im Norden Kambodschas in einer einzigartigen Landschaft an der Grenze zu Thailand. Das Gotteshaus liegt spektakulär auf einem 525 m hohen Felsenkamm in den DangrekBergen. Das Heiligtum ist der hinduistischen Gottheit Shiva geweiht. Nach jahrelangem Disput mit Thailand wurde 2013 das Gebiet rund um den Tempel vom Internationalen Gerichtshof Kambodscha zugesprochen. Gute Strassen führen aus Stung Treng und Siem Reap nach Sra Em, dem nächstgelegenen Dorf. Von hier geht es auf der Rückbank eines Pick-ups über eine holprige Strasse hinauf zur Tempelanlage. Über fünf Treppen gelangt man von den Palästen hoch zum Bergtempel. Der Felsenhügel bietet einen atemberaubenden Ausblick auf die Ebene.

Siem Reap: Kbal Spean und Phnom Kulen

Wer in Siem Reap wohnt, tut gut daran, einen Tagesausflug aufs Land zu unternehmen. Es gibt viel zu sehen: Das Linga-Wasserheiligtum Kbal Spean oder den «Fluss der 1000 Lingas». Der Ausflug führt zuerst nach Preah Ang Thom, einer wichtigen Pilgerstätte mit einem liegenden Buddha. In Kbal Spean sind unzählige Phallusdarstellungen in den Sandstein auf dem Flussbett graviert – unter dem Wasserspiegel. Die Unterwasserreliefs sollen die Fruchtbarkeit fördern, das Wasser wird in den Ebenen für die Landwirtschaft benötigt. Übers Wochenende kommen viele Familien hierher, um von Mönchen den Segen zu bekommen. Nach der Besichtigung des Wasserheiligtums empfehlen wir den Besuch des Urwald-Kultbergs Phnom Kulen. Hier bietet sich die Gelegenheit, zu einem Wasserfall zu wandern und ein erfrischendes Bad zu nehmen.

Mönche beim Betteln – ein uraltes Ritual

Der Besuch des morgendlichen Rundgangs der Mönche mit ihrer Almosenschale ist ein eindrückliches Erlebnis. Diese Zeremonie geht auf eine uralte Tradition zurück. Der historische Buddha Sakyamuni soll ca. 500 Jahre vor unserer Zeitrechnung so von Dorf zu Dorf gewandert sein. Mönche und Nonnen im Hinayana-Buddhismus leben ganz nach diesem Vorbild, kleiden sich in safrangelbe Roben und nehmen nach zwölf Uhr keine Nahrung mehr zu sich. Für gläubige Buddhistinnen und Buddhisten ist es eine Ehre, den Mönchen Essen zu spenden. In dem Sinne handelt es sich nicht um ein Betteln der Mönche, im Gegenteil: Die Gebenden bitten um Segen und ein gutes Karma.

 

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